TälerTheater e.V.

Die Mitglieder sind:

Ute Bußjäger
Günter Ebert
Monika Geigenfeind
Jana Hinreiner
Tamara Hödl
Dietrich Höhne
Ines Recklies
Brunhild Röhler
Volkmar Röhler
Anett Schulz
Mitglieder des TälerTheater e.V. Triptis (o.l.n.u.r.: Ute Bußjäger, Ines Recklies, Dietrich Höhne, Tamara Hödl, Günter Ebert, Jana Hinreiner, Anett Schulz, Brunhild Röhler, Volkmar Röhler), 12. Januar 2026. Foto: Steffen Walther 1
Mitglieder des TälerTheater e.V. Triptis (v.l.n.r.: Jana Hinreiner, Brunhild Röhler, Ines Recklies, Ute Bußjäger, Anett Schulz, Volkmar Röhler, Tamara Hödl, Günter Ebert, Dietrich Höhne), 12. Januar 2026. Foto: Steffen Walther 2

Was für eine Facette von Kunst und Kultur liegt euch besonders am Herzen?

Unsere Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Volkstheater. Wir schlüpfen in ganz unterschiedliche Rollen: zänkische Frauenzimmer, gutmütige Nachbarn, die manchmal nicht ganz durchblicken, verschlagene Advokaten und Richter, belogene und betrogene Ehemänner, virtuose Liebhaber sowie kesse Mädchen und Hausangestellte.

Dabei greifen wir auf Werke bedeutender Autoren des Volkstheaters zurück, wie etwa Hans Sachs, der als Meistersinger schon im 16. Jahrhundert humorvolle und lehrreiche Fastnachtsspiele schrieb, Anton Tschechow mit seinen fein beobachteten, oft tragikomischen Charakterstudien, Jaroslav Hašek, bekannt für seinen scharfsinnigen und satirischen Blick auf die Gesellschaft, sowie Samuel Marschak, der mit seinen lebendigen und zugänglichen Stücken auch jüngere Zuschauer anspricht.

Wie tragt ihr zum kulturellen Leben vor Ort bei? Erzählt uns von eurer Arbeit und Tätigkeit.

Wir spielen für Jung und Alt – überall dort, wo Platz zum Spielen ist, draußen und drinnen. Unsere Aufführungen finden bei lokalen Festen und Jubiläen im Saale-Orla-Kreis statt und sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens vor Ort.

Darüber hinaus führen uns unsere Theatertouren auch über die Region hinaus, beispielsweise nach Berlin zu einem Festival beim Bund Deutscher Amateurtheater oder ins Hannoversche Wendland. Mit großem Spaß und Engagement proben wir unsere Stücke und werden vom Publikum mit ebenso großer Freude aufgenommen. Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, sie zu unterhalten und ihnen gleichzeitig einen Zugang zur Theaterkultur zu ermöglichen.

Warum und mit welcher Kunst- und Kulturaktion seid ihr beim Themenjahr WasserKunst 2026 dabei?

Wir beteiligen uns am Themenjahr „Wasserkunst“, weil uns das Thema Wasser in seiner vielfältigen Rolle in unserem Leben interessiert. Besonders reizvoll ist für uns dabei auch der kreative Prozess: das Suchen und Finden eines passenden Theaterstücks, das uns selbst überrascht. Wir freuen uns darauf, unser Publikum mit neuen Ideen zu begeistern, Neugier zu wecken und gemeinsam spannende Theatermomente zu erleben.

Wir präsentieren im Schlosshof Garten Arnshaugk am 16. August 2026 ein Stück zum diesjährigen Thema.

Wie stellt ihr euch eine miteinander vernetzte Kultur in Saale-Orla vor, in der man gemeinsam gestaltet?

Das neu geschaffene Kulturnetzwerk in der Saale-Orla-Region hat bereits einen wichtigen Grundstein gelegt, indem es Kulturakteure und Veranstalter zusammenführt. Darauf lässt sich gut aufbauen.

Wir können uns vorstellen, dass die Kulturakteure künftig beispielsweise einmal im Jahr bei einem gemeinsamen Festival auftreten. So könnten wir das Repertoire der anderen kennenlernen, uns gegenseitig inspirieren und neue Impulse für gemeinsame Projekte und Aktivitäten entwickeln.

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