Musikschule Bad Lobenstein

Daniel Sarbu, René Bunke, Leylson Castro Carvalho und Manuela Hirsch (v.o.n.u.), Musikschule Bad Lobenstein, 24. November 2025. Foto: Steffen Walther 1
Anikó Rozgonyi-Zink, Haysam Ibrahim, Sylke Pasold und Hannes Meyer (v.l.n.r.), Musikschule Bad Lobenstein, 24. November 2025. Foto: Steffen Walther 2
Lehrer der Musikschule Bad Lobenstein, 24. November 2025. Foto: Steffen Walther 3

Was für eine Facette von Kunst und Kultur liegt euch besonders am Herzen?

Wir stehen für die musikalische Ausbildung – vorwiegend von Kindern und Jugendlichen. Wir bieten Breitenarbeit – in Kooperation mit Kindertagesstätten, Schulen und Vereinen, wie auch Spitzenförderung bis hin zu Wettbewerbsteilnahmen und Studienvorbereitung.

Wie tragt ihr zum kulturellen Leben vor Ort bei? Erzählt uns von eurer Arbeit und Tätigkeit.

Eine intensive Vernetzung in unserem Umfeld hat für uns eine hohe Priorität. Wir unterstützen Kindergärten, Schulen, Vereine, Kommunen u.v.m. bei der Durchführung von Veranstaltungen. Wir bilden Nachwuchs für die umliegende Musikszene (Orchester, Kapellen, Bands etc.) aus, wie auch für die deutsche Orchesterlandschaft.

Außerdem „führen“ wir mit eigenen Veranstaltungen unsere Schüler und deren Familien an Orte, die unsere Gegend bunt, interessant und lebenswert machen. (Museen, Veranstaltungssäle u.v.m.)

Falls ihr beim Themenjahr „WasserKunst“ dabei seid: Warum und mit welcher Kunst- und Kulturaktion seid ihr dabei?

Die Musikschule arbeitet zum Thema mit dem Kunsthaus Müller zusammen im Projekt „Musik nahe am / an Bach“. Das Kunsthaus liegt direkt an der Sormitz, was die doppelte Deutung von „Bach“ nahelegt. Den Musikschülern werden sowohl Werke von Bach vorgeschlagen, wie auch Lieder und Musikstücke, die das Thema „Wasser“ in sich tragen. (Am Brunnen vor dem Tore, Forellenquintett, Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, u.v.m.) So unterstützen wir den Erhalt unserer vielfältigen Kultur.

Wie stellt ihr euch eine miteinander vernetzte Kultur in Saale-Orla vor, in der man gemeinsam gestaltet?

Eine vernetzte Kultur sollte sich für uns zuerst in einer lebendigen Kommunikation tragen. Wir begrüßen deshalb das Projekt Kulturvernetzung ausdrücklich.

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