Der Fachbereich Kultur der Stadt Pößneck setzt sich für eine offene und vielfältige Kulturlandschaft ein, in der Menschen aller Generationen aktiv teilhaben können. Wir haben Martina Rübesam, Leiterin der Stadtbibliothek Bilke, und die städtische Veranstaltungsorganisatorin, Franziska Höhn, besucht.
Was für eine Facette von Kunst und Kultur liegt euch besonders am Herzen?
Kultur ist für uns mehr als nur ein Angebot – sie ist ein Raum, in dem sich jeder Mensch einfinden kann. Uns ist es besonders wichtig, ein vielfältiges Programm zu bieten, das Menschen aller Altersgruppen anspricht und zur aktiven Teilhabe einlädt.
Kultur soll keine Barrieren schaffen, sondern Brücken bauen. Deshalb setzen wir auf ein abwechslungsreiches Angebot in dem sowohl Bildungsformate als auch leichte Unterhaltung enthalten sind. Wir möchten, dass sich alle Generationen, von Jung bis Alt, in unseren Veranstaltungen wiederfinden können. Bewährte Formate wie Lesungen, die Rathauskonzerte und das Lichterfest sind für uns genauso wichtig wie neue, kreative Formate, die den kulturellen Horizont erweitern, sowie Raum für kreative Entfaltung und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Kultur soll uns verbinden – und das auf eine nachhaltige, generationenübergreifende Weise.
Wie tragt ihr zum kulturellen Leben vor Ort bei? Erzählt uns von eurer Arbeit und Tätigkeit.
Als Fachbereich Kultur der Stadt Pößneck sind wir zentraler Ansprechpartner für die Akteure vor Ort und gestalten ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für alle Altersgruppen und aus allen Bereichen der Kultur.
Warum und mit welcher Kunst- und Kulturaktion seid ihr beim Themenjahr „WasserKunst“ dabei?
Als Kulturverantwortliche der Stadt Pößneck, sind wir natürlich beim Themenjahr der Kulturvernetzung Saale-Orla mit dabei. Für die Stadtbibliothek sind das vor allem die Nachhaltigkeitswochen unter dem Thema Wasser mit einer Ausstellung und einem vielfältigen Begleitprogramm.

Wie stellt ihr euch eine miteinander vernetzte Kultur in Saale-Orla vor?
Eine vernetzte Kultur in Saale-Orla bedeutet für uns, dass kulturelle Angebote, Institutionen und Initiativen nicht isoliert nebeneinander bestehen, sondern miteinander in Dialog treten, Ressourcen geteilt werden und Kooperationen entstehen. Diese Vernetzung schafft eine lebendige, dynamische Kulturlandschaft, die sowohl den Akteurinnen und Akteuren als auch den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.
