Förderung von Mitbestimmung, Vielfalt und demokratisches Miteinander – das sind die Schwerpunkte im Jugendclub Triptis. Durch Aktivitäten, in der Schule und bei lokalen Veranstaltungen schaffen sie Räume für kreative Entfaltung und Austausch zwischen Generationen. Wir haben sie in ihrem Büro in Triptis besucht.
Was für eine Facette von Kunst und Kultur liegt euch besonders am Herzen?
Uns liegt die soziokulturelle und jugendkulturelle Arbeit besonders am Herzen. Wir verstehen Kultur als etwas, das gemeinsam mit Menschen entsteht – nicht nur für sie. Dabei geht es um Beteiligung und die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist für uns die Stärkung eines demokratischen Miteinanders. Wir setzen uns für Offenheit, Vielfalt und zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Wie tragt ihr zum kulturellen Leben vor Ort bei? Erzählt uns von eurer Arbeit und Tätigkeit.
Wir sind im Jugendclub, in der Schule und als Teil des städtischen Lebens in Triptis aktiv und tragen so kontinuierlich zum kulturellen Leben vor Ort bei. Durch kreative Formate schaffen wir Räume, in denen junge Menschen sich ausprobieren, ihre Perspektiven teilen und gesellschaftliche Themen reflektieren können.
Unsere Arbeit ist gemeinwesenorientiert: Der Jugendclub ist nicht nur ein Ort für Jugendliche, sondern auch ein Treffpunkt für Familien und andere Generationen.
Ob Stadtfeste, Halloween-Aktionen, Osterangebote, der Weltkindertag oder Kinoveranstaltungen – wir bringen uns mit unterschiedlichen Formaten ein und schaffen Gelegenheiten für Begegnung und gemeinsames Erleben.
Über jugendkulturelle Ansätze wie Graffiti oder Musik ermöglichen wir jungen Menschen, sich kreativ auszudrücken und das kulturelle Leben aktiv mitzugestalten.
Wie stellt ihr euch eine miteinander vernetzte Kultur in Saale-Orla vor?
Besonders wichtig ist uns, mehr Raum und Attraktivität für junge Menschen zu schaffen: für ihre Ideen, Themen und Ausdrucksformen.
Eine zukunftsfähige Kulturlandschaft braucht Mut zu neuen Ansätzen und die Offenheit, junge Perspektiven stärker einzubeziehen und ernst zu nehmen.

